© heilergeiger architekten und stadtplaner

Preisträger thomaswechspreis 2012

Haus UMS

Kempten

© heilergeiger architekten und stadtplaner

Haus UMS

Kempten
Projekt
Haus UMS
Architekt
heilergeiger architekten und stadtplaner, Kempten
Bauherr
Fam. Geiger, Kempten
Urbanes Wohnen in der Stadt – und das in einem schönen, alten Haus. Diese Chance bot sich der jungen, vierköpfigen Familie aus Kempten im Allgäu als sie nach mehr Wohnraum Ausschau  hielt. Die vorhandene Substanz wurde mit behutsam gesetzten und kontextbezogenen Eingriffen energetisch ertüchtigt. Ein Dämmpaket konnte man dem Haus nicht überstülpen. Die  vorhandenen Qualitäten galt es zu erhalten, mit neuem Leben zu erfüllen und gleichzeitig die alte Bausubstanz für die heutigen Anforderungen zu ertüchtigen. Und das unter Berücksichtigung  energetischer Gesichtspunkte und eines wirtschaftlichen Budgets. Der Charakter des Hauses wurde herausgearbeitet und als Potential für den neuen Lebensraum genutzt. Der neu eingeschlagene  Weg bei der Sanierung will einen Beitrag zur Debatte leisten, welche Alternativen zur komplett gedämmten Gebäudehülle bestehen.
© heilergeiger architekten und stadtplaner
© heilergeiger architekten und stadtplaner
© heilergeiger architekten und stadtplaner
© heilergeiger architekten und stadtplaner
© heilergeiger architekten und stadtplaner
© heilergeiger architekten und stadtplaner
© heilergeiger architekten und stadtplaner
© heilergeiger architekten und stadtplaner
© heilergeiger architekten und stadtplaner
© heilergeiger architekten und stadtplaner

Preisträger

thomaswechspreis 2012

Jurybeurteilung

Eine junge vierköpfige Familie entschied sich, anstatt ein neues Haus am Stadtrand zu bauen, ein typisches Wohngebäude der 1930er Jahre instand zu setzen.
Mit Einfühlung und Respekt vor dem Bestand haben die Architekten das Objekt nach wirtschaftlichen, energetischen und formal-ästhetischen Aspekten weiterentwickelt. Es behielt sein vertrautes Gesicht und wurde weder durch nostalgische Details noch durch ein alles überziehendes Wärmedämmverbundsystem verfremdet.
Seine Gestaltqualität erlebt man im städtebaulichen Kontext, als erkennbares Beispiel seiner Epoche beugt es der zunehmenden Gesichtslosigkeit des Wohnquartiers vor.