Foto: Thomas Ott, Mühltal

Preisträger „Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ 2013-2018

Verwaltungsgebäude mit Werkstatt und Magazinhalle

Raunheim

Foto: Thomas Ott, Mühltal

Verwaltungsgebäude mit Werkstatt und Magazinhalle

Raunheim
Projekt
Verwaltungsgebäude mit Werkstatt und Magazinhalle
Architekt
pauly + fichter planungsgesellschaft mbH, Neu-Isenburg
Bauherr
August Fichter GmbH & Co. KG, Raunheim

In einem neu erschlossenen Gewerbegebiet in Raunheim vor den Toren des Frankfurter Flughafens sollte der neue Firmensitz der August Fichter Group entstehen. Das Raumprogramm umfasst eine Werkstatt, ein Magazin sowie ein viergeschossiges Verwaltungsgebäude. Diese drei funktionalen Einheiten gruppieren sich u-förmig um den langgestreckten Betriebshof des Gala-Bau- und Tiefbauunternehmens. Sowohl die Werkstatt als auch die Verwaltung sind als gleichwertiges, durch das Magazingebäude verbundenes Gegenüber mit einer transluzenten Glasprofilfassade ausgestattet, die von einem Rahmen aus Sichtbetonelementen umschlossen wird. Wie bei einem Barcode wechseln sich auf den Hauptfassaden der Gebäude die stehenden Profilgläser mit den raumhohen Fensterelementen ab. Die gewählten Materialien der Fassade schaffen im Innenraum eine homogene, weit in das Gebäude reichende, natürliche Belichtung.

www.pauly-fichter.de

Weitere Auszeichnungen des BDA

  • Anerkennung „max40 – Junge Architekten 2016“
Foto: Thomas Ott, Mühltal
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Preisträger

„Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ 2013-2018 – Joseph-Maria-Olbrich-Plakette

BDA-Gruppe Darmstadt Darmstadt, Landkreise Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Groß-Gerau, Odenwald Jury 2018
  • Matthias Alexander, Journalist (FAZ)
  • Kristin Dirschl, Architektin BDA, Frankfurt
  • Prof. Heribert Gies, Architekt BDA, Mainz
  • Hans-Peter Kissler, Architekt BDA, Wiesbaden, Vorsitzender BDA Wiesbaden
  • N.N.

Juryurteil

Den Architekten ist es gelungen, in einem Gewerbepark einen Verwaltungs-, Werkstatt- und Lagerkomplex von ungewöhnlich hoher gestalterischer und konzeptioneller Qualität zu errichten. Sie wurden damit dem lobenswerten Anspruch der Stadt Raunheim gerecht, das Gewerbegebiet insgesamt als hochwertigen Standort zu vermarkten. Es steht zu hoffen, dass er nicht nur in Raunheim zum Vorbild wird. Die Architekten entschieden sich für eine u-förmige Anlage, die den Betriebshof so einfasst, dass dieser von der Straße aus nicht einsehbar ist. Der Verwaltungs- und der Werkstattbau werden durch den niedrigen und langgestreckten, fensterlosen Magazinbau miteinander verbunden. Blickfang ist die Hauptfassade des viergeschossigen Verwaltungsgebäudes, die mit einem auskragenden umlaufenden Rahmen aus Betonelementen markant gefasst ist. Der zweigeschossige Eingang wird durch eine Ausstülpung des Rahmens markiert. Die Fassade ist sehr komplex aufgebaut, um den hohen Anforderungen für Lärmschutz und Wärmedämmung gerecht zu werden, ohne gestalterische Abstriche zu machen. Die Fassade des Werkstattgebäudes variiert Gestaltung und Materialität des Hauptgebäudes gekonnt in schlichterer Form.

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